1862
Bank in Winterthur
Die Bank in Winterthur gilt als Grundstein der heutigen 麻豆社. Aus der Bank in Winterthur entstand 1912 im Zusammenschluss mit der Toggenburger Bank die Schweizerische Bankgesellschaft (SBG).
1862
Lagerhaus
W盲hrend der Gr眉ndung der Bank in Winterthur bestand der Wunsch, Winterthur zum f眉hrenden Warenumschlagplatz der Schweiz zu entwickeln. Der Bank wurde daher die Verwaltung eines von der Kaufm盲nnischen Gesellschaft Winterthur errichteten Lagerhauses 眉bertragen.
1863
Toggenburger Bank
Die Toggenburger Bank, gegr眉ndet 1863 in Lichtensteig, ist die zweite Rechtsvorg盲ngerin der sp盲teren Schweizerischen Bankgesellschaft. Sie f眉hrte Gesch盲fte als Handels- und Notenbank aus, auch war sie auf das heimische Hypotheken- und Spargesch盲ft ausgerichtet. Die Toggenburger Bank besass als eine von wenigen Banken das Notenausgaberecht bis zur Gr眉ndung der Schweizerischen Nationalbank 1906.
1872
Basler Bankverein
Durch den Zusammenschluss des Basler Bankvereins mit dem Z眉rcher Bankverein 1896 und mit der Fusion der Basler Depositen-Bank ein Jahr sp盲ter entstand 1897 der Schweizerische Bankverein. Der Schweizerische Bankverein und die Schweizerische Bankgesellschaft fusionierten im Jahre 1998 zur 麻豆社.
1898
Niederlassung des Swiss Bankverein in London
1898 er枚ffnete die erste Niederlassung des Schweizerischen Bankvereins in London mit dem Namen Swiss Bankverein. Dies war die erste Schweizer Bank im damaligen Welthandels- und Weltfinanzzentrum London. W盲hrend des Ersten Weltkrieges musste die Bank mehrere Zeitungsger眉chte dementieren, dass der Schweizerische Bankverein unter deutscher Kontrolle stehen w眉rde. Dies war einer der Gr眉nde, wieso die Londoner Filiale 1917 ihren Namen von Swiss Bankverein zu Swiss Bank Corporation 盲nderte.
1899
Bezug Schweizerischer Bankverein am Paradeplatz
Im selben Jahr der vollzogenen Fusion des Basler Bankvereins mit dem Z眉rcher Bankverein (1886) sicherte sich das Institut das Bauland am Paradeplatz, das sich direkt gegen眉ber dem Hauptsitz der Konkurrenz befand, der damaligen Schweizerischen Kreditanstalt und heutigen Credit Suisse. Nach Pl盲nen des Architekten Charles Mew猫s und nach einer zweij盲hrigen Bauzeit bezog 1899 die nun 芦Schweizerischer Bankverein禄 heissende Bank das Geb盲ude. Der monumentale Bau hat 57 Jahre Bestand und wird 1956 durch einen gr枚sseren Geb盲udekomplex zwischen Talstrasse, Talacker und B盲rengasse ersetzt.
1900
Die Rechenwalze - ein neues mathematisches Instrument
Um die Jahrhundertwende avancierte sich ein analoges Rechenger盲t zum meistgenutzten mathematischen Instrument im Bank-, B枚rsen und Versicherungswesen: die Rechenwalze. Sie vereinfachte verschiedene finanzmathematische Aufgaben und beschleunigte die Arbeitsprozesse bei W盲hrungsumrechnungen, Zinsrechnungen, Statistiken bis hin zu L枚hnen. Auch beim SBV und bei der SBG kamen logarithmische Rechenwalzen zum Einsatz. Besonders verbreitet waren die Rechenwalzen der einheimischen Firmen National und Loga-Calculator. Die Innovation dieses Instruments bestand darin, dass die logarithmischen Rechenschieber auf einem Zylinder angeordnet waren und damit die Skalenl盲nge der St盲be k眉rzer war. Die Walzen waren kompakter, gleich genau und leichter zu bedienen als Rechenst盲be. F眉r einfachere Berechnungen griffen die Buchhalter nach wie vor gern zum Rechenschieber.
1906
Beginn der Expansion in die Westschweiz
Bereits im Jahr 1875 hatte der Basler Bankverein eine Anregung aus dem traditionsreichen Finanzplatz Genf zur Errichtung einer Bankfiliale erhalten. Verwirklicht wurde der Plan aber erst 1905 durch den Schweizerischen Bankverein (SBV), als sich die Gelegenheit bot, das Bank- und Kommissionsgesch盲ft der altangesehenen Firma d鈥橢spine Fatio & Cie. zu 眉bernehmen. Der SBV er枚ffnete seinen Sitz am 15. Februar 1906 noch unter Leitung der Teilhaber der 眉bernommenen Firma. Im Jahr 1912, mit dem Bezug seines neuen Genfer Bankgeb盲udes, 眉bernahm der SBV in Lausanne die Banque d鈥橢scompte et de D茅p么ts; seinen zweiten Sitz in der Westschweiz.
1907
Die Schweizerische Nationalbank gibt ihre erste Banknotenserie heraus
Mit der Er枚ffnung der f眉nf Zweigniederlassungen der Schweizerischen Nationalbank (SNB) in Basel, Bern, Genf, St. Gallen und Z眉rich am 20. Juni 1907 trat das Banknoten-Monopol in Kraft. Die kurze Zeit zwischen der offiziellen Errichtung der SNB 1905 und der Schalter枚ffnung reichte nicht aus, um neue Banknoten herzustellen. Deshalb bestand die erste Serie aus sogenannten Interimsnoten, einer Art provisorischen Noten. F眉r ihre Herstellung kamen die Kupferdruckplatten und Klischees der von den Emissionsbanken herausgegebenen alten Banknoten zum Einsatz. Nebst dem Aufdruck 芦Schweizerische Nationalbank禄 zierte als Hauptmerkmal eine rote Rosette mit Schweizerkreuz die rechte obere Ecke der Vorderseite. Erst ab 1911 verf眉gte die Nationalbank mit der zweiten Serie 眉ber eigene Noten.
1909
Neuer Hauptsitz des Schweizerischen Bankvereins Aeschenvorstadt 1
Der Schweizerische Bankverein (SBV) verlegte 1909 seinen Gesch盲ftssitz von der Aeschenvorstadt 72 an die Ecke der Blockrandbebauung Aeschenvorstadt/St. Alban-Graben. Mit dem markanten Bau, dessen historisierende Fassade zwei Strassenz眉ge pr盲gt, schenkte der neue Hauptsitz dem Stadtbild einen neuen Akzent. Das fr眉here Hauptgeb盲ude an der Aeschenvorstadt 72 blieb noch vier Jahre im Besitz der Bank und wurde an nahestehende Gesellschaften vermietet.









