Ein Gespräch mit Amanda Rebello (Global Head of ETF and Index Funds Client Coverage bei 鶹 Asset Management) und Christopher Kempton (Global Head of Client Portfolio Management, Credit Investments Group bei 鶹 Asset Management) über Strategien, ETF-Innovation, Markttrends und kollaborative Fachkompetenz.

  • Etablierte CLO-Plattform: Eine der grössten CLO-Investmentplattformen weltweit, mit über 28 Jahren Erfahrung mit strukturierten Anlagen in Kredittiteln von Unternehmen mit einem Kreditrating unter Investment-Grade
  • Breite und tiefe Credit-Expertise Ü 70 Credit-Spezialisten im Front Office, wobei die für Anlageentscheidungen zuständigen leitenden Teammitglieder im Durchschnitt über 17 Jahre Branchenerfahrung verfügen
  • Globale Präsenz im Credit-Geschäft: Credit-Investments von USD 60,4 Mrd. weltweit (per 31. Dezember 2025)
  • Langjährige ETF-Tradition: Mit 25 Jahren ETF-Erfahrung, über 400 鶹-ETFs1 und verwalteten Vermögen von USD 1,1 Billionen in Indexanlagen1 ist 鶹 einer der führenden Indexverwalter in Europa
  • ETFs als Zugangs- und Transparenzinstrumente: ETF-Strukturen, die darauf ausgelegt sind, tägliche Liquidität, Transparenz und operationelle Einfachheit zu bieten und zugleich die institutionelle Anlagedisziplin zu wahren

Neuer Zugang zu strukturierten Credit-Anlagen

Vorrangige (Senior) CLO-Tranchen sind seit langem eine etablierte Komponente institutioneller Credit-Portfolios, die aufgrund ihrer strukturellen Absicherungen und ihrer variabel verzinslichen Merkmale geschätzt werden. Was sich derzeit verändert, ist nicht die Anlageklasse selbst, sondern die Art und Weise, wie sie von Anlegern genutzt wird. Aktive ETFs verbinden die Transparenz, Liquidität und Effizienz der ETF-Struktur mit der Flexibilität des aktiven Managements. Dies ermöglicht eine effektivere Implementierung komplexer Credit-Engagements, zum Beispiel mit CLOs.

Um diese Entwicklung genauer zu beleuchten, bringt dieses Interview zwei Führungspersönlichkeiten von 鶹 Asset Management, Amanda Rebello und Christopher Kempton, zu einem vertiefenden Gespräch über Senior-CLO-ETFs zusammen. Ihre Schilderungen verdeutlichen nicht nur die Gestaltung und den Zweck des Produkts, sondern auch die umfassendere strategische Vision hinter der aktiven ETF-Plattform von 鶹 Asset Management und die gemeinsame Fachkompetenz, auf die sie sich stützt.

Was macht vorrangige CLO-Tranchen zu einem attraktiven Einstiegspunkt für aktive ETF-Innovation?

Christopher: Der globale CLO-Markt hat derzeit ein Volumen von über USD 1 Bio., wobei rund 70% bis 75% des Gesamtumfangs auf vorrangige Tranchen (mit Rating von AAA und AA) entfallen. Diese Anlageklasse zeichnet sich durch einige Eigenschaften aus, die sie unserer Meinung nach besonders attraktiv machen. Dies umfasst ihre begrenzte Anfälligkeit für Zinsschwankungen, die strukturelle Vorrangigkeit der Senior-Tranchen und die Renditeprämie, die sie in der Vergangenheit im Vergleich zu Unternehmensanleihen boten.

Dies ist eine grosse und etablierte Anlageklasse mit einem aktiven Sekundärmarkt, wodurch sie sich unseres Erachtens gut für eine ETF-Mantelstruktur eignet. Aufgrund der Komplexität der CLO-Strukturen ist es wichtig, einen Manager zu haben, der über ausreichende Erfahrung und die nötigen Ressourcen verfügt, um ein Portfolio zu analysieren und zu verwalten.

Amanda: Unter dem Gesichtspunkt der ETF-Innovation geht es nicht darum, «Komplexität zu verpacken», sondern darum, ein nach institutionellen Qualitätskriterien aufgebautes Portfolio in einem transparenten Paket zugänglicher zu machen. Das ETF-Format kann die Implementierung für einige Anleger einfacher machen. Doch zugleich wird der Prozess umso wichtiger – die Art und Weise des Portfolioaufbaus, die Steuerung und die tägliche Risikokontrolle. Hier wird aktives Management zum entscheidenden Differenzierungsmerkmal: Es bietet die nötige Flexibilität, um auf veränderte Marktbedingungen reagieren, während gleichzeitig ein konsequenter Fokus auf Kreditqualität und Portfoliodisziplin gewahrt bleibt.

Wie setzt die Credit-Investments-Gruppe ihre durchschnittlich über 26-jährige Erfahrung mit Kredittiteln in einer ETF-Struktur um?

Christopher: Wir sind seit fast 30 Jahren an diesem Markt aktiv. In dieser Zeit investierten wir nicht nur in CLO-Tranchen, sondern waren auch einer der grössten Emittenten von CLOs. Wir verfügen über ein Team von mehr als 70 Expertinnen und Experten, das sich auf die Analyse und das Management von Non-Investment-Grade-Krediten, einschliesslich CLOs, spezialisiert hat und Ressourcen aus dem gesamten Team in unseren Investmentprozess einbringt. Unser Anlageprozess ist darauf ausgelegt, die Ressourcen, die wir haben, zu nutzen. Wir möchten nicht nur die Details jeder einzelnen CLO verstehen, in die wir investieren könnten, sondern auch das Managementteam dahinter und den zugrunde liegenden Kreditpool. Bei der Gestaltung dieses Fonds haben wir das Glück, mit einem erfahrenen ETF-Team zusammenarbeiten zu können. So konnten wir unseren Prozess in eine Struktur übertragen, die auf Transparenz, Liquidität und operationelle Effizienz für die Anleger ausgerichtet ist.

Können Sie uns mehr darüber erzählen, wie Sie bei der Verwaltung einer solchen Strategie vorgehen? Wie häufig werden Entscheidungen überprüft?

Christopher: Wir sind ständig am Markt und beobachten die Transaktionsflüsse an Primär- und Sekundärmärkten. Dies ermöglicht es uns, Veränderungen der Preise, der Emissionsniveaus oder des relativen Werts zu antizipieren. Dank unserer langjährigen Präsenz an diesem Markt konnten wir tiefgehende Beziehungen aufbauen und stehen täglich mit Marktteilnehmern im Kontakt. Da wir selbst CLO-Emittent und Kreditmanager sind, verfügen wir auch über zusätzliche Einblicke in die Verfassung des zugrunde liegenden Kreditmarktes – ein nützliches Hintergrundwissen für die Ausrichtung unserer Engagements.

Amanda: Aktiv heisst auch, dass wir bewusst entscheiden, wo wir Engagements aufbauen möchten und warum. Es ist zum Beispiel möglich, dass wir Allokationen über verschiedene Auflegungsjahre hinweg anpassen, wenn sich der relative Wert verändert, oder dass wir unser Engagement aufgrund der Qualität der zugrunde liegenden Sicherheiten und des Anlagestils des Managers umschichten. Entscheidend ist, dass sich unsere Entscheidungen auf einen nachvollziehbaren Research-Rahmen stützen und nicht etwa eine Reaktion auf das Marktrauschen sind. Bei einem ETF ist es auch nötig, ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Reaktionsfähigkeit und Disziplin zu finden. Es geht also darum, Veränderungen durchzuführen, die sich auf solide Informationen stützen, und nicht einfach blindlings zu reagieren.

Wie steuert dieser ETF das Risiko in einem Segment, das traditionell als komplex gilt?

Christopher: Ein Grund für die Auflegung unseres ersten CLO-ETFs, der sich auf vorrangige Tranchen konzentriert, ist die langfristige Robustheit dieser Anlagen. Senior-CLO-Tranchen (mit Ratings von AAA und AA) befinden sich an der Spitze der CLO-Struktur und profitieren von einem signifikanten nachrangigen Volumen. Effektiv bedeutet dies, dass sie sehr weit entfernt von einem Ausfallrisiko im zugrunde liegenden Kreditportfolio sind. Heute verfügen wir über Daten zum CLO-Markt, die bis zu 30 Jahre zurückreichen. In dieser Zeit gab es keinen einzigen Ausfall einer AAA-CLO-Tranche und nur einen Ausfall einer AA-Tranche in den USA (aber keine in Europa).

Wir führen umfassende Due-Diligence-Prüfungen durch, bei denen wir den jeweiligen CLO-Manager und die konkrete CLO, die wir ins Auge gefasst haben, eingehend unter die Lupe nehmen. Dazu zählt auch, dass wir das Team, das den Fonds verwaltet, seine Erfolgsbilanz bei der Verwaltung von CLOs und die Plattform, zu der sie gehören, genau kennen lernen möchten. Ausserdem prüfen wir die Vertragsstrukturen auf der Ebene der einzelnen Transaktionen und werfen auch einen Blick «unter die Haube» auf den zugrunde liegenden Kreditpool. Da wir über ein Team von Kreditanalysten und Portfoliomanagern mit vielen Jahren Erfahrung an den Kreditmärkten verfügen, können wir uns auf etwas stützen, das unseres Erachtens wesentlich ist, um ein möglichst genaues Verständnis dafür zu entwickeln, wo sich potenzielle Risiken verbergen könnten.

Auf der Portfolioebene wird das Risiko auf verschiedene Weise gesteuert. Unter anderem stellen wir eine gute Diversifikation unter Managern, Auflegungsjahren und einzelnen Transaktionen sicher. Ausserdem achten wir aufmerksam darauf, wie sich die einzelnen Positionen in ihrer Gesamtheit verhalten, wo es zu Konzentrationen kommt, wie die Korrelationen aussehen und welche Liquiditätsaspekte sich ergeben. So stellen wir sicher, dass das Portfolio robust ist und sich über die Marktzyklen hinweg gut entwickeln kann.

Amanda: Die wahrgenommene Komplexität ist tatsächlich vorhanden, weshalb eine allzu grosse Vereinfachung nicht angebracht ist. Wir setzen daher auf starke Kontrollen. Wir streben nach einer guten Diversifikation unter Managern, Auflegungsjahren und Strukturen und behalten Engagements im Auge, die zu Konzentrationsrisiken führen könnten. Ausserdem berücksichtigen wir Liquiditätsdynamiken und wie sich das Portfolio in verschiedenen Marktumfeldern verhalten könnte. Mit anderen Worten: klare Richtlinien, konstante Üwachung und ein institutioneller Ansatz für die Risikoüberwachung.

Wie sieht die erwartete Duration und das voraussichtliche Renditeprofil des Fonds aus und wie entwickeln sich diese durch die aktive Positionierung?

Christopher: CLO-Tranchen sind naturgemäss kaum von Zinsschwankungen betroffen, da sich ihre Coupons an die vorherrschenden Marktzinsen anpassen, in der Regel auf vierteljährlicher Basis. Aus diesem Grund haben sie eine geringere Zinsduration als viele traditionelle Anleihensegmente. Dies ist einer der Gründe, warum sie sich hervorragend zur Diversifikation von Portfolios eignen. Senior-Tranchen bieten auch markante Spreadaufschläge gegenüber Unternehmensanleihen mit ähnlichen Ratings, womit sie auch höhere Renditen abwerfen. Ausserdem können sich Gelegenheiten ergeben, zusätzliche Renditen zu erzielen, zum Beispiel durch die Hinzufügung von nachrangigen AAA- oder AA-Tranchen zum Portfolio, wenn wir diese im Hinblick auf ihren relativen Wert als attraktiv einschätzen.

Amanda: Wichtig ist auch, dass wir vorsichtig damit sein, sollten, dies als «Ziele» zu bezeichnen. Die Rendite- und Ertragsmerkmale entwickeln sich mit den Marktbedingungen und der Portfoliozusammensetzung. Die aktive Positionierung hilft uns dabei, diese Entwicklung zu steuern – indem wir unser Engagement anpassen, wenn die Spreads enger oder weiter werden, wenn sich die Emissionen verändern oder wenn sich der relative Wert unter Auflegungsjahren verschiebt. Zugleich richtet sich unser Fokus aber immer auf die Kreditqualität und die Widerstandsfähigkeit des Portfolios.

Wie fügen sich Senior-CLO-Tranchen in eine breitere festverzinsliche Allokation ein, und wie ist es möglich, über eine ETF-Struktur auf sie zuzugreifen?

Christopher: Senior-CLO-Tranchen können eine Vielzahl von Anwendungsfällen für Anleihenanleger bieten. Erstens wiesen sie bisher eine geringe Korrelation zu anderen festverzinslichen Anlageklassen auf und können das Risiko-Rendite-Profil eines festverzinslichen Portfolios erheblich verbessern. Zweitens bieten sie einen Spreadaufschlag gegenüber Unternehmensanleihen mit ähnlichen Ratings, werfen aber auch regelmässige Erträge in Form von vierteljährlichen Couponzahlungen ab. Drittens erwiesen sie sich aufgrund ihrer Position an der Spitze der Kapitalstruktur in der Vergangenheit als sehr widerstandsfähig. Wenn wir zum Beispiel die Entwicklung der Preise von CLO-Tranchen in volatilen Phasen vergleichen, haben sich diese in der Regel besser gehalten als andere liquide festverzinsliche Instrumente. Dies zusätzlich zu ihrer oben erwähnten guten Ausfallentwicklung in der Vergangenheit.

Amanda: Die ETF-Mantelstruktur kann auch ein praktisches Instrument für die Implementierung sein. Sie schafft Transparenz und operationelle Einfachheit, was Anlegern wiederum dabei helfen kann, strukturierte Kreditengagements effizienter zu integrieren. Wo diese Werte ins Portfolio passen, hängt letztendlich davon ab, wofür der Anleger eine Lösung sucht: Geht es ihm um ein konstantes Einkommen, Diversifikation im Credit-Bereich oder einen ausgewogeneren Ansatz zur Steuerung des Risikos in einem Umfeld mit höheren Zinssätzen?

Wie wird die Liquidität in einer Anlageklasse gesteuert, die in der ETF-Landschaft immer noch relativ neu ist?

Amanda: Aus der ETF-Perspektive ist es wichtig, zwischen der Liquidität des ETF und der Liquidität des zugrunde liegenden Marktes zu unterscheiden. Die ETF-Struktur bietet den Anlegern eine tägliche Handelbarkeit, die durch den Mechanismus der autorisierten Teilnehmer unterstützt wird. Aus Sicht des Portfoliomanagements wird die Liquidität aktiv gesteuert – durch die Diversifikation der Engagements, die Vermeidung unnötiger Konzentrationen und eine strikte Disziplin bei der Umsetzung, die es ermöglicht, Anpassungen selbst unter schwierigen Marktbedingungen wohlüberlegt durchzuführen.

Christopher: Hier möchte ich gerne hinzufügen, dass der weltweite CLO-Markt inzwischen auf über USD 1 Bio. angewachsen ist. Der europäische CLO-Markt ist von einem ausstehenden Volumen von EUR 60 Mrd. vor 10 Jahren auf derzeit knapp USD 300 Mrd. angewachsen1. 70% bis 75% des Marktes entfallen auf Senior-Tranchen, die ein ähnlich hohes Handelsvolumen am Sekundärmarkt ausmachen.

Auf der Portfolioebene trägt die Diversifikation unter Managern, Auflegungsjahren und Transaktionen auch dazu bei, die Liquidität im Portfolio zu steuern, ebenso wie unser Fokus auf etablierte, erfahrene Manager, die häufig eine stärkere und konstantere Nachfrage verzeichnen als Manager, die möglicherweise erst vor Kurzem am Markt eingestiegen sind.

Wie wirkt sich Ihre Rolle darauf aus, wie Sie den Aufbau und das Management einer ETF-Strategie wie dieser angehen?

Amanda: Aus meiner Sicht ist der Ausgangspunkt immer die Anlegererfahrung. Das bedeutet, sich sorgfältig zu überlegen, wie ein ETF in der Praxis genutzt wird, wie er sich in Portfolios einfügt, wie transparent er ist und wie zuverlässig er das tut, was die Anleger von ihm erwarten. Meine Rolle besteht darin, komplexes Investment-Know-how in einer Struktur umzusetzen, die intuitiv, skalierbar und operativ robust ist. Hierzu ist eine enge Zusammenarbeit mit den Anlageteams erforderlich, um sicherzustellen, dass die ETF-Mantelstruktur den zugrunde liegenden Investmentprozess nicht behindert, sondern unterstützt.

Wie stellen Sie sicher, dass Sie bei der Skalierung dieser ETF-Strategie konstant Zugang zu erstklassigen CLO-Managern haben?

Christopher: Wir haben in den vergangenen 26 Jahren als CLO-Manager und Investor dauerhaft gute Beziehungen aufgebaut. Dadurch haben wir Zugang zu einem breiten Netzwerk zur Erschliessung von Opportunitäten. Zusätzlich zum Austausch mit Arrangeuren oder Handelsteams als Investor arbeiten wir auch bei unseren eigenen Transaktionen eng mit ihnen zusammen und pflegen dadurch einen regelmässigen, laufenden Dialog. Auf diese Weise verschaffen wir uns nicht nur ein umfassendes Verständnis der aktuellen Marktlage, sondern erhalten auch einen sicheren Zugang zu bestehenden Chancen an den Primär- und Sekundärmärkten.

Amanda: Die Skalierung hängt auch vom Prozess ab. Der Zugang allein reicht nicht aus. Zusätzlich ist ein disziplinierter Rahmen für die Managerauswahl, Üwachung und Portfoliointegration erforderlich. Das Ziel ist, das Angebot zu skalieren, aber die Standards im Hinblick auf die Kreditqualität, die Risikokontrolle und die Integrität des Researchprozesses zu wahren. Diese institutionelle Denkweise steht im Zentrum unserer Haltung zum Wachstum.

Was unterscheidet diesen Ansatz von anderen kürzlich lancierten CLO-ETFs am Markt? Wodurch zeichnet sich die 鶹-Strategie aus?

Christopher: Wir möchten unsere langjährige Erfahrung als CLO-Manager und -Anleger in ein aktiv verwaltetes ETF-Format einbringen. Im Zentrum unserer Tätigkeit steht die Anlage in CLOs, und unser Anlageprozess ist darauf ausgerichtet, eine möglichst ganzheitliche Sichtweise im Hinblick auf die Chancen und Risiken einzunehmen. Dies ist unseres Erachtens die entscheidende Voraussetzung dafür, dass wir für unsere Anleger über die Zyklen hinweg eine nachhaltige Outperformance erzielen.

Amanda: Aus einer breiteren Perspektive unterscheiden wir uns bei 鶹 durch die Kombination unserer Kompetenzen: eine umfassende Plattform für Credit-Anlagen, Erfahrung mit der Verwaltung von CLO-Engagements über die Zyklen hinweg und eine aktive, auf die durchdachte Umsetzung fokussierte Haltung in Bezug auf ETFs. Es geht nicht darum, Trends nachzujagen, sondern darum, institutionelle Disziplin in ein modernes Format zu bringen – auf eine Weise, die Anleger unterstützt, die nach einem erstklassigen Ansatz für ein strukturiertes Kreditengagement mit aktivem Management suchen.

Momentaufnahme zur Einführung

Aktive ETFs nehmen weiter Fahrt auf, da die Anleger auf der Suche nach flexiblen, risikobewussten Tools sind. Im Jahr 2025 floss etwa ein Drittel der Netto-Zuflüsse in US-ETFs in aktive Strategien. Im Jahr 2024 waren es noch 26%. In Europa befindet sich die Einführung noch in einer früheren Phase, aber aktive ETFs nehmen zusehends Fahrt auf, wobei sie durch das kräftige Wachstum der Kapitalströme unterstützt werden.

Quelle: 鶹 Asset Management, auf der Basis von Daten von J.P. Morgan Asset Management und Branchendaten

Investitionen in ETFs und CLOs sind mit Risiken verbunden. ETF-Investitionen unterliegen Marktschwankungen und können Liquiditätsrisiken, Abweichungen von der Wertentwicklung des zugrunde liegenden Index (Tracking Error) sowie das Risiko beinhalten, dass Anteile mit einem Auf- oder Abschlag auf den Nettoinventarwert gehandelt werden. CLO-bezogene Investitionen sind mit zusätzlichen Risiken verbunden, darunter strukturelle Komplexität und unterschiedliche Ausgestaltungen der Transaktionen; Finanzierungsgrad; Nachrangigkeit und Portfoliotests; Risiken durch Dritte wie Dienstleister und Ratingagenturen; eine begrenzte Liquidität am Sekundärmarkt; sowie die Möglichkeit, dass Tranchen vor der angegebenen Endfälligkeit gekündigt werden. Diese Risiken können sich unter ungewöhnlichen Marktbedingungen erhöhen und die Wertentwicklung nachteilig beeinflussen.

Ü die Autoren
  • Amanda Rebello

    Amanda Rebello

    Global Head of ETF and Index Funds Client Coverage

    Amanda Rebello ist Global Head of ETF and Index Funds Client Coverage bei 鶹 Asset Management. Sie arbeitet in London, wo sie die globale Kundenbetreuung für ETF- und Indexstrategien leitet. Zusammen mit Investment- und Vertriebsteams entwickelt sie ergebnisorientierte öܲԲ. Ihre Schwerpunkte sind Produktinnovation, Marktentwicklungen und die Implementierung für Kunden unter Beachtung der gesetzlichen Bestimmungen. Als bedeutende Verfechterin der Einführung aktiver ETFs und strukturierter öܲԲ beschleunigt sie das Kundenengagement über die Regionen hinweg.

  • Christopher Kempton

    Christopher Kempton

    Global Head of Client Portfolio Management

    Christopher Kempton ist Global Head of Client Portfolio Management bei der Credit Investments Group (CIG) von 鶹 Asset Management, mit Sitz in New York. Er trat 2018 bei der CIG ein und ist für die Strukturierung und Entwicklung von Credit-öܲԲ für institutionelle Anleger weltweit zuständig. Vor seinem Wechsel zum CIG hatte er verschiedene Aufgaben im Portfoliomanagement sowie in der Produkt- und Geschäftsentwicklung für alternative Anlagen in New York, London und Zürich inne. Er kam im Jahr 2002 zur Credit Suisse und ist Inhaber eines BA-Titels in Wirtschaftswissenschaften der Bucknell University und eines M.B.A. der London Business School. Er ist Chartered Financial Analyst (CFA) und Inhaber des CFA-Zertifikats für ESG-Investing. 

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